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ErlebeUrlaubsgeschichten im Weserbergland.

Ein Dichter unterwegs - Johann Wolfgang von Goethe

So geht es mit Goethe nicht weiter. Meinten seine Ärzte, dachten seine Freunde - und Freundinnen - in Weimar. Monatelang hatten sie ihm in den Ohren gelegen. Goethe war krank. Er hatte sich in den kalten Räumen des Schlosses zu Jena eine üble Erkrankung der Atemwege zugezogen. Im Juni 1801 sah er es selbst ein: Er fuhr zu einem Kuraufenthalt nach Pyrmont. Seine Freundin Charlotte von Stein war schon zuvor in Pyrmont gewesen und hatte ihm von den Vorzügen des Ortes und der Heilmittel berichtet.

Er fuhr nicht allein. Mit ihm reisten sein Sohn August und ein Sekretär namens Geist. Kaum in Pyrmont angekommen und die zwei kleinen Zimmer im Haus des Brunnenkassierers bezogen, bemerkte er gleich die freundlichen Neckereien der anderen, aus aller Welt angereisten Kurgäste. Er und seine beiden Begleiter waren als Pyrmonter Dreifaltigkeit bekannt: Vater, Sohn und Geist. Goethe nahm es Ihnen nicht übel, ganz im Gegenteil, er schwärmte in höchsten Tönen von der angenehmen und anregenden Gesellschaft unter den Linden der Hauptallee. Als Dichter interessierten ihn natürlich die Aufführungen des Theaters neben der Allee: "Nicht sensationell, aber gar nicht mal übel", so sein Urteil. Das Wetter? Zeitweise so kalt, dass er Heizmaterial zukaufen musste. Im Sommer! Andererseits brachte ihn die Geschichte vom Wundergeläuf, der Zustrom von zehntausend Kranken aus ganz Europa im Jahre 1556, auf neue Ideen.

Und dann die Gegend! Goethes Neugier kannte keine Grenzen und es faszinierten ihn immer wieder die vielen geologischen Merkwürdigkeiten rund um das Pyrmonter Tal. Besonders die Dunsthöhle.

Eine Kohlendioxidquelle, mit deren Gas man Kerzen ausgießen(!) und viele Experimente durchführen kann. Und so nahm er sich ein besonderes Souvenir mit zurück nach Weimar. Kohlendioxid in Flaschen, um daheim in Weimar seinen Freunden die gleiche Mischung aus Physikunterricht und Zaubershow zu bieten, wie sie auch heute noch in der Dunsthöhle den staunenden Gästen vorgeführt wird.

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