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Erfolg durch das Pyrmonter Wasser - Thusnelda und Arminius

Einer der bekanntesten Germanenstämme sind die Cherusker. Die Herlingsburg, ein großer Hügel in der Nähe Pyrmonts, unweit der historischen Stadt Lügde, war ihr Hauptsiedlungsort. Mit Sicherheit suchten sie die Pyrmonter Quellen auf, den Hylligen Born und den Brodelbrunnen. Für die alten Germanen mit ihrer Naturreligion waren diese ewig unergründlich sprudelnden Wasserstellen ein ganz besonderes Geschenk der Götter, ja, es war göttliches Wasser.

Und so schrieben sie diesem Wasser Wunderkräfte zu.

Insbesondere Frauen wie Thusnelda besuchten die Quellen, denn man fand vor über 150 Jahren am Grunde des Brodelbrunnens einen Lindenstamm und die Linde war der Göttin Freya, der Hüterin von Heim und Herd, heilig. Zudem fand man in der Nähe des Lindenstammes wenige römische Münzen, eine schön gearbeitete Schöpfkelle und hunderte von germanischen Gewandnadeln, sogenannte Fibeln. Bei den Fibeln handelt es sich um den Vorläufer der Kurtaxe, denn auch die Götter wollten bezahlt werden. Dafür ließen sie dann aber auch das eine oder andere Wunder geschehen.

So wird von Thusnelda berichtet, dass sie infolge des Wassertrinkens an der heiligen Quelle die Sprache der Vögel verstand. Sie konnte also das Twittern der gefiederten Freunde belauschen. Diese berichteten von einem merkwürdigen Blinken im Wald.

Thusnelda war eine blitzgescheite junge Dame und schloss daraus, dass es sich um Sonnenreflexe auf den Helmen, Schilden und Rüstungen der anrückenden Römer handeln musste. Also nichts wie los zu ihrem Gatten Arminius und Bericht erstattet. Der wusste nun den Standort des Feindes, was für einen Feldherrn immer entscheidend ist und konnte nun in aller Ruhe seine Vorkehrungen treffen, um die römischen Legionen unter Quintilius Varus um 9 n.Chr. bei Kalkriese vernichtend zu schlagen.

Und so sorgte das sagenhafte Pyrmonter Wasser schon in den alten Zeiten des historischen Weserberglandes für einen durchschlagenden Erfolg.

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