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Der Lügenbaron aus dem historischen Weserbergland - Hieronymus Carl Freiherr von Münchhausen

Der Baron von Münchhausen ist als Lügenbaron aus Filmen, Büchern und Geschichten bekannt, kaum jemand weiß allerdings, dass eine real existierende Person hinter diesen Geschichten steckt: Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen, Sohn der Stadt Bodenwerder und somit des Weserberglandes. Hieronymus ist am 11. Mai 1720 im Gutshaus der Eltern in Bodenwerder geboren. In den Kirchenbüchern von Bodenwerder findet man seine Taufe am 13. Mai 1720 und seinen Tod am 22. Februar 1797 beurkundet. Da er seinen Vater bereits mit vier Jahren verlor, wuchs er gemeinsam mit seiner Mutter und sechs Geschwistern auf dem Gut in Bodenwerder auf. Im Alter von 12 Jahren wurde Hieronymus Page im Schloss Bevern, mit 15 Jahren Page am Braunschweiger-Hof in Wolfenbüttel. Zwei Jahre später meldete er sich freiwillig zum Pagendienst am Zarenhof beim Prinzen Anton Ulrich in St. Petersburg. Er nahm an der Reise zur Festung Otschakow an der Halbinsel Krim teil (russisch-türkischer Krieg). In der Nähe von Riga heiratete er 1744 die Gutsherrentochter Jacobina von Dunten. Die Zarin Elisabeth I. beförderte Münchhausen 1750 zum russischen Rittmeister. Noch im gleichen Jahr nahm er seinen Abschied aus dem Militärdienst, um das elterliche Gut in Bodenwerder zu übernehmen. 1763 ließ Münchhausen die berühmte "Münchhausen-Grotte" in seinen Berggarten bauen. In dieser hat er im Kreise seiner Freunde und Jagdgäste seine abenteuerlichen Erzählungen zum Besten gegeben. Hart traf Münchhausen 1790 der Tod seiner Ehefrau, mit der er eine glückliche, aber kinderlose Ehe hatte. Mit 74 Jahren heiratete Münchhausen dann die 20-jährige Offizierstochter Bernhardine von Brünn aus Polle. Diese Ehe scheiterte schon nach kurzer Zeit wegen erwiesener Untreue seiner jungen Frau. Ein von Münchhausen angestrengter Scheidungsprozess wurde von Advokaten in die Länge gezogen. Ein Münchhausenbuch, das auf dem Richtertisch landete, sollte ihn als unglaubwürdig erscheinen lassen - "Als Lügenbaron"! Der Scheidungsprozess war noch nicht beendet, als Münchhausen am 22. Februar 1797 verstarb und in der Klosterkirche Kemnade beigesetzt wurde. Noch heute erinnert eine Steinplatte in der Klosterkirche an den berühmten Sohn der Stadt.

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