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"Wo die roten Röcke fliegen"  - Die Bückeburger Tracht

 

Die Region Schaumburg ist bekannt für eine ausgeprägte Trachtenkultur. Frauen, vor allem einige älteren Frauen, tragen hier auch noch am Ende des 20. Jahrhunderts im Landkreis Schaumburg Trachten. Die Männertracht ist allerdings bereits seit 1920 aus dem Alltag verschwunden.

Es existieren verschiedenen Arten von Schaumburger Tracht, die in folgende Gruppen unterteilt werden können: Österten (mit den Trachten „Friller“ und „Linsthorster“) und  Westerten (mit der Bückeburger Tracht).

Die farblichen Unterschiede in den getragenen Trachten spiegeln unterschiedliche Lebenssituationen und Anlässe wieder. Spezielle Trachten existieren für folgende Situationen: Freuden- oder Trauerzeit, die Alltags- oder Sonntagstracht, Trachten für den Kirchgang oder für das Abendmahl.

Die Festtagsfrauentracht Bückeburgs ist in ihren Grundzügen ähnlich wie die Österten  Frauentracht aufgebaut: Leinenhemd, roter Bandrock, Schürze, "Kaputt" und "Liebeken", besticktes Schultertuch, Halskrause, der sogenannte "Kragen", Schlips und gestrickte Unterarmstulpen, die "Handschen". Der Unterschied zur Westerten (Bückeburger) Tracht sind vor allem die große Flügelhaube, die sogenannte "Kappe" mit besticktem "Plitt" (über der Stirn) und das um die Taille getragene "Bandelier". Als Schmuck werden Bernsteinketten und Ohrringe zur Tracht getragen.

Die Kleidungsstücke der Arbeitstracht werden aus groben und beanspruchbaren Textilien gefertigt.

Die Bestandteile der Westerten Männertracht sind Leinenhemden, Halsbinden, lang- und kurzärmeligen Westen mit zwei Knopfreihen, Kniebundhosen und rot gefütterte Leinenkittel. Lange dunkle Hosen und Jacken waren erst ab 1880 üblich. Die Kopfbedeckung der Wahl zur Tracht waren die Pelzmütze und der schwarze Kirchgangshut. (Quelle: www.schaumburger-tracht.de)

Das Bückeburger Museum vermittelt in seiner Ausstellung umfangreiche Informationen über die Schaumburger Trachten – etliche Beispiele von Trachten zu verschiedensten Anlässen werden dort ausgestellt genauso wie die Handwerke, wie z.B. der Blaudruck und die Perlenstickerei, die mit der Herstellung der Trachten im Zusammenhang stehen.

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