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Poetische Erzählungen über Dassel - Georg Steinberg

Georg Steinberg wurde am 30.3.1840 in Mackensen geboren. Er entstammt einer dort seit etwa 1700 eingesessenen jüdischen Familie. Ein Grabstein auf dem jüdischen Friedhof in Mackensen gibt Zeugnis von der Familie. Er stammt aus dem Jahre 1837 und nennt den Namen "Zebi ben Schamschon". Dieser Hirsch Samson Steinberg war offensichtlich der Großvater von Georg Steinberg.

Georg besuchte die Kantor- und Judenschule in Mackensen. Von 1854 bis 1859 war er Kaufmannslehrling in Imbshausen bei Northeim und wurde dann Handlungsreisender. 1861 wurde er Soldat und war 1862 bis 67 "in Stellung in Gehrden". Ab 1867 gehörte er der Kaufmannschaft von Nienburg an der Weser an. Dort starb er am 3.7.1919.

In seiner Nienburger Zeit erinnerte er sich als Schriftsteller an seine Heimat Mackensen und verfasste unter dem Titel "Narhakles" 1899 zunächst eine Erzählung und Gedichte in niedersächsischer (Nienburger) Mundart. Im selben Jahr wurde in Hannover der Prosateil mit dem Untertitel "Vör föftig Jahr up'n Dörpe" separat herausgegeben. Dieser erschien in 2. Auflage 1986 beim Einbecker Geschichtsverein. Narhakles bedeutet so viel wie "mit dem Rechen nachgeharkt". In seinem Vorwort zählt Hans-Norbert Mittendorf das Buch "Narhakles" zu den "besten Werken der Heimatkunst, die um 1900 als literarische Gegenbewegung zur intellektuellen Großstadtliteratur aufkam"...Steinberg entwirft ein glaubwürdiges Kulturbild des bäuerlichen Lebens, das von harter Arbeit geprägt ist.

Er verbindet Tieftrauriges mit Humor. "Es will dem Leser gar erscheinen, als entstünde Humor erst aus ernsten Lebenssituationen". - Wie die Juden von Mackensen zu ihren Familiennamen kamen ist eine der humorvollsten Episoden in seinem Buch. Über den Autor verfasste Rainer Sabelleck 1990 ein Begleitheft anlässlich einer Ausstellung in Göttingen zum 150. Geburtstag von Steinberg.

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