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Vom Papiermüller bis zur Papierfabrik - Papierherstellung in Dassel

Dassel erlebte die gesamte Entwicklung der Papierherstellung vom Papiermüller bis zur Papierfabrik. Auch heute noch wird in der Hahnemühle Papier hergestellt.

 

Im Mittelalter galt nur das, was auf Pergament geschrieben stand. Erst Ende des 14. Jh. entstanden in Mitteleuropa die ersten Papiermühlen. Papier wurde anfangs nicht für urkundentauglich gehalten, und es brauchte Jahrzehnte, bis das neue Produkt Anerkennung fand. Dann aber wurde es für die Kanzleien der Landesherren interessant. So beauftragte bereits 1584 der Welfenherzog Erich II. den Papiermacher Merten Spies, an der klaren Ilme bei Relliehausen eine Papiermühle zu betreiben.

1597 etablierte sich eine weitere Papiermühle östlich der Stadt. In diesen Werkstätten wurde eine "Pulpe aus zerkleinerten Lumpen, Wasser und einigen Zusätzen" bereitet und in offene Holzbottiche (Bütten) gegossen. In diese tauchte man siebartige Schöpfrahmen und erzeugte nach Ablaufen des Wassers aus einer dünnen Faserschicht das Büttenpapier. Wasserzeichen gaben Auskunft über den Papiererzeuger und den Landesherrn (näheres im Museum "Grafschaft Dassel").

Handgeschöpftes Büttenpapier ist heute ein seltenes Luxusprodukt. Büttenpapier wird heutzutage in Dassel maschinell hergestellt (Hahnemühle). Es findet Verwendung in besonderen Buchausgaben, Urkunden und vor allem als Papier für Zeichner, Maler und Grafiker. Seit Ende des 19. Jh. produziert die Dasseler Papierfabrik auch ein großes Sortiment von Spezialpapieren für den chemischen und technischen Laborbedarf, wie z. B. Filter. Im 2. Weltkrieg wurde hier sogar das Papier für gefälschte Pfund- und Dollarnoten hergestellt. Diese Geschichte wurde auch im Oskar-preisgekrönten Film "Die Fälscher" thematisiert.

 

 

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