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Großangelegter Umbau in den 70er Jahren -  Die Altstadtsanierung von Hameln

In den 1960er Jahren war die Altstadt geprägt durch klein parzellierte Grundstücke mit enger Hinterhofbebauung und oft unzureichenden Wohnverhältnissen. Erweiterungsmöglichkeiten für Handel und Dienstleistungen fehlten. Zudem führten zwei Bundesstraßen mitten durch die Altstadt von Hameln. So wurde 1967 vom Stadtrat beschlossen, Grundstücke aufzukaufen, Häuser abzureißen, ein Kaufhaus und einen Omnibusbahnhof zu errichten. An Stelle der Pfortmühle sollte ein neungeschossiges Rathaus errichtet werden. Eine Fußgängerzone sollte entstehen, über die Wallstraßen Parkbrücken gebaut werden und Verkehrsentlastung durch eine zweite Weserbrücke geschaffen werden. Hameln wurde seinerzeit Studien- und Modellvorhaben für Altstadtsanierung. Als die Pläne bekannt waren und erste Abrisse erfolgten, erhob sich aber auch Protest aus der Bevölkerung. Zahlreiche alte Häuser sollten der Sanierung zum Opfer fallen. So bildete sich eine Bürgerinitiative. Besonders hervor tat sich dabei "Trümmer-Elsa". So wurde Elsa Buchwitz genannt, die sich medienwirksam auf den Trümmern schon abgerissener Häuser ablichten ließ. Plakate wurden angebracht, auf denen es hieß "Gott schütze unsere Stadt vor Brand und vor der Ratsherren Hand!"

Das Sanierungskonzept wurde auf diesen öffentlichen Druck hin geändert und schließlich von 1970 bis 1993 umgesetzt. Anstelle der Parkbrücken entstanden Tiefgaragen, und die Restaurierung historischer Häuser rückte in den Mittelpunkt der Maßnahme. Zu Ehren Elsa Buchwitz' wurde eine Straße in einem Neubaugebiet am Rande der Altstadt nach Ihr benannt.

Die Fußgängerzone ist in den letzten Jahren wiederum neu gestaltet worden. Besucher können heute einer Rattenspur folgen und auf historischen Pfaden durch die Rattenfängerstadt wandeln.

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