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Stadtgeschichte in Höxter - Die Einflüsse der Weserrenaissance

Höxter blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Insbesondere die Zeugnisse der Weserrenaissance prägen das Stadtbild bis heute. Die höxtersche Altstadt stehen noch heute etwa 60 Gebäude aus der Zeit zwischen 1540 und 1630. Hierzu zählen das Historische Rathaus sowie mehrere Adelshöfe und Bürgerhäuser. Mit ihren Anbauten in Form von Utluchten, Erkern oder Treppentürmen sowie mit ihren reichen Ornamenten und Inschriften gelten sie als typische Beispiele der Weserrenaissance. Doch was prägt und woher kommen die Einflüsse für diesen Baustil? Ausgehend von einer geistigen und dann auch materiellen Rückbesinnung auf die klassische Antike, kamen die Einflüsse in erster Linie aus Italien, Süddeutschland, Frankreich und den Niederlanden. Sie wurden vermittelt über die Kontakte der Fürstenhöfe sowie Reisen der Adligen und Kaufleute. Für Höxter ist aber auch die zeitliche Nähe zur Reformation, welche 1533 durch die Vermittlung des Landgrafen Philipp des Großmütigen Einzug hielt bedeutsam. Mit der Reformation wuchs die Bereitschaft der Bürger, sich neuen geistigen Strömungen zu öffnen. Ausdruck dieses Wandels sind neue Ornamentformen und Inschriften mit moralischen und politischen Botschaften. Die renaissancezeitliche Ornamentik reicht von Fächerrosetten und Pflanzenschnittwerk über Zahnschnitt- und Perlstabschnitzereien bis zum Beschlag- und Rollwerk. Die Zierformen findet man aber auch an zahlreichen Gegenständen des Hausinventars sowie der Ausstattung von Kirchen, wie etwa Gedenktafeln, sogenannten Epitaphen, Kanzeln und Taufsteinen. Typisch sind auch zur Straße gewandte Anbauten in Form von Erkern, Utluchten und Treppentürmen. Außerdem wird die Straßenfassade im Bereich von Brüstungen und Portalen zum Schmuckträger aufwändiger Schnitzereien. Der Bautätigkeit in der zweiten Hälfte des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts liegen damit nicht nur eine prosperierende wirtschaftliche Konjunktur, sondern auch ein gewandeltes Repräsentationsbedürfnis der Erbauer zu Grunde. Sie wollen mehr erfahren? Nehmen Sie an einer Stadtführung teil und lassen Sie sich die Charakteristika des Phänomens anschaulich erläutern.

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