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Ein norddeutscher Renaissancefürst - Fürst Ernst zu Holstein-Schaumburg

Stadthagen schaut 2022 auf eine 800-jährige Stadtgeschichte zurück. Nach der 400-jährigen Geschichte Stadthagens im Mittelalter prägte besonders das 16. Jahrhundert, die Zeit der Renaissance, die damalige Residenzstadt Stadthagen (heute "Stadt der Weserrenaissance"). Am Ende dieser Entwicklung stand zu Beginn des 17.Jahrhunderts Ernst von Holstein-Schaumburg, der letzte bedeutende Angehörige des Hauses Holstein-Schaumburg, ein frühabsolutistischer Regent und Sohn dieser Stadt. Er lebte in seiner Jugend im Schloß Stadthagen und setzte in seiner Regierungszeit (1601-1622), besondere Akzente in Stadthagen und Schaumburg. 1610 gründete er im Franziskanerkloster Stadthagen das "Gymnasium illustre", eine Vorform einer Universität, die 1620 durch kaiserliches Privileg verwirklicht wurde (später Rinteln). Wohl den nachhaltigsten Höhepunkt seines Schaffens wurde das heute international bedeutsame Mausoleum Stadthagen, die Grablege der Familie der Schaumburger. Das Mausoleum ist angegliedert am Chor der St. Martini-Kirche in Stadthagen. Das Gebäude, ein siebeneckiger Zentralbau, besticht durch spätantike italienische Architektur und durch das hochbedeutsame Bronzefiguren- Ensemble des Adriaen de Vries, des Hofbildhauers Kaiser Rudolfs ll. In Prag am Hofe des Kaisers schuf er das 19-teilige Figurenensemble der Auferstehung. In der ersten Druckerei des Landes, im ehemaligen Franziskanerkloster, ließ Fürst Ernst die Schaumburger Chronik von 1614 drucken. Ferner entstand dort die Kirchenordnung von 1614 sowie die Polizeiordnung von 1615. Seine Gesetzeswerke blieben bis ins 20. Jahrhundert weitgehend in Kraft. Als Mensch seiner Zeit und Regent wurde Ernst in der räumlich recht kleinen Grafschaft ein bedeutender Renaissancefürst mit nachhaltigem Ruhm.

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31655 Stadthagen

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