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Geflohen vor dem Ehemann - Gräfin Johanne Sophie

Johanne Sophie, Tochter des Reichsgrafen Heinrich-Friedrich zu Hohenlohe-Gleichen-Langenburg und seiner Gemahlin Juliane Dorothea zu Castell, heiratete in jungen Jahren den Grafen Friedrich Christian zu Schaumburg-Lippe. Der bewegende Lebensweg der Gräfin zeichnet sie als starke Persönlichkeit des 18. Jahrhunderts aus. 1702 entschied sich die schwangere Johanne Sophie zur Flucht vor dem Gatten aus dem Schloss Bückeburg mit dem kleinen Erbgrafen Albrecht Wolfgang. Sie flüchtete mit Ihrem erstgeborenen Sohn ins nahegelegenen preußische Minden, wo der zweite Sohn Friedrich zur Welt kam. Als Unterschlupf wurde der Gräfin das Schloss in Stadthagen zugewiesen; 1710 siedelte sie nach Hannover über, wo sie ab 1712 als Oberhofmeisterin in den Diensten der Hannoverschen Kurfürstin Sophie stand. Als 1714 Kurfürst Georg Ludwig die englische Thronfolge antrat begleitete sie die Prinzessin von Wales nach London, während ihre Söhne die Ritterakademie Wolfenbüttel besuchten und später in den Niederlanden studierten. Als Albrecht Wolfgang nach dem Tod des Vaters 1728 die Nachfolge als Graf von Schaumburg-Lippe in Bückeburg antrat, bezog Johanne Sophie den Witwensitz in Stadthagen, wo sie die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte. Hier wurde sie zur Förderin - sie gründete ein Waisenhaus an der Schulstraße und entdeckte die Heilquellen in Stadthagen, die den Ort für ca. 150 Jahre zu einem Kurbad aufsteigen ließen. Gräfin Johanne Sophie führte ein Leben im Geiste des Pietismus und pflegte den Kontakt zum Superintendenten der Stadt Stadthagen, Eberhard David Hauber. Die Gräfin starb am 18. August 1743 und wurde im Mausoleum des Fürsten Ernst in Stadthagen an der Seite ihres Gemahls Friedrich Christian bestattet.

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