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Schriftsteller aus Stadtoldendorf - Konrad Beste

Konrad Beste lebte und erlebte einige Kinderjahre und die letzten 20 Jahre seines Schaffens in Stadtoldendorf. Am 15. April 1890 im Pfarrhaus in Wendeburg (nordwestlich von Braunschweig) geboren, wo sein Vater Paul Beste von 1887 bis 1892 als Pastor wirkte. Es folgten sieben Jahre als Superintendent in Stadtoldendorf und dann die Tätigkeit als Propst/Hauptgeistlicher in Wolfenbüttel. Konrad Beste zog es als 19jährigen von Wolfenbüttel zum Studium der Rechtswissenschaften nach München und Berlin. Als Niedersachse konnte Beste jedoch in der damaligen Reichshauptstadt nicht heimisch werden. Es trieb ihn zurück in die ruhigen Gefilde seiner Heimat. Zunächst in seine geliebte Lüneburger Heide. Hier fand er jene erdverhafteten, kraftvollen Gestalten, die er in vielen seiner Romane wie "Das heidnische Dorf" überzeugend nachzuzeichnen wusste. Eine andere Seite des Künstlers war sein hintergründiger Humor. In seinen Erzählungen blickt dieser "wie Flügel, die sich über alles Schwere erheben" immer wieder durch. Er spiegelt sich auch in den Figuren der "Löhnefink"-Romane und schwankt oft zwischen Ironie und Sarkasmus. Im Jahr 1938 kehrte er nach Stadtoldendorf zurück und baute auf einem von der Stadt zur Verfügung gestellten Grundstück das "Sperberhaus". In diesem am Kellberg gelegenen Haus mit Blick in das Weserbergland schrieb er seine zahlreichen Romane, Theaterdramen bis hin zu Filmdrehbüchern. Das Wohnhaus sah viele bedeutende Dichter und Künstler in seinen Mauern. Konrad Beste hatte das tiefe Wissen um den Menschen und seine Gefühle. Er war trotz seiner robust und kraftvoll wirkenden äußeren Erscheinung ein feinsinniger, äußerst sensibler Mensch. Die körperlichen Beschwerden, unter denen er zeitlebens zu leiden hatte, vermochte seinen geistigen Flug nicht zu hemmen. Sein lebhafter Geist, der allem Schönen, insbesondere der Musik zugewandt war, blieb bis an sein Lebensende den Problemen menschlichen Seins offen. Er hatte den Blick, hinter die Dinge zu schauen und überraschte stets aufs Neue. Am Heiligabend 1958 verstarb der Dichter Dr. phil. Konrad Beste im Sperberhaus. Die Urne mit seiner Asche befindet sich in der Grabstelle seiner Eltern auf dem Friedhof an der Lindener Straße in Wolfenbüttel.

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