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Eine der blutigsten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges - Die Schlacht von Hessisch Oldendorf 1633

Im dreißigjährigen Krieg kam es zu vielen Schlachten und Auseinandersetzungen.

Am 28. Juni 1633 spielte sich vor den Toren der Stadt eine der blutigsten Schlachten des 30-jährigen Krieges, die Schlacht von Oldendorf, ab. Gegenüber standen sich ca. 28.000 Soldaten der braunschweigischen, lüneburgischen, hessischen, schwedischen und der kaiserlichen Truppen.

Ausgangspunkt der Schlacht war die Belagerung Hamelns durch Herzog Georg von Braunschweig-Lüneburg. Nachdem ca. 2.000 kaiserliche Fußsoldaten und 200 Reiter eingeschlossen waren, rückten Truppen aus dem westfälischen Raum aus, um Hameln zu entsetzen. Das besondere an der Schlacht von Hessisch Oldendorf waren die Begebenheiten des Geländes rund um den Hohenstein in der Schlucht zwischen Segelhorst und Barksen. Während der kaiserliche Feldmarschall Gronsfeld ungewollt in unwegsames Gelände am Süntel geriet und nicht wie bei allen früheren Kämpfe im freien Gelände kämpfen konnte, fanden sich die hessischen und braunschweigischen Reiterregimente besser im Gelände zurecht. Zusammen mit dem schwedischen Reiterregiment griffen sie die kaiserlichen Truppen beidseitig an. Diese hoffnungslose Lage führte bei den kaiserlichen Truppen zu hohen Verlusten und schließlich zum Rückzug.

Die Verluste der Armee des Herzogs Georg waren gegenüber denen der Kaiserlichen sehr gering. Dass seine Truppen sich so gut im Gelände bewegen und damit den Sieg herbeiführen konnten, lag vor allem an der genauen Ortskenntnis eines Rittmeisters, der in Oldendorf geboren war sowie am ersten Einsatz beweglicher Feldartillerie. Für die Grafschaft Schaumburg bedeutete die Schlacht bei Oldendorf das Ende der begonnenen Gegenreformation. Zur Erinnerung an die Schlacht bei Hessisch Oldendorf erfolgte zur 250-Jahr-Feier die Errichtung des Denkmals auf dem Schützenplatz.

Weitere historische Highlights in Hessisch Oldendorf

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